
performance
"Auto-Voyeurismus", 2006, Art Fair Köln mit Eva-Maria Horstick und Ruth Heinen. Konzept Eva-Maria Horstick
Performance / Interaktive Installation
Zwei Stühle. Eine Kamera. 2 Frauen.
Mitten im Trubel der Messe Artfair Köln.
Die Arbeit spielt mit dem verbotenen Blick. Dem Kick. Der Scham.
Die Kamera zwischen den Beinen richtete den Blick auf sich selbst.
Gleichzeitig wurden die Reaktionen der Umstehenden Teil des Werkes:
Das schnelle Wegziehen, das verschämte Hinschauen, das Schweigen danach. Menschen fanden das Projekt zu provokativ offenbar. Sie waren vielleicht noch nicht so weit zu verstehen, um was es hier geht?
Thema: Voyeurismus als gesellschaftlicher blinder Fleck.
Die Angst gesehen zu werden...?!
Weitere Performance: "Blind Spot" 2005 Artfair. ARTEVE
Ich habe mit verbundenen Augen die Besicher/innen der Messe intuitiv abgelichtet. Und das über 4 Stunden lang. Wir wollen nicht sehen, was in uns ist? Arroganz, Abwertungen? Verurteilungen und Freude, ganz neidlos.
Zwischen 1986 und Ende 1997 _ Modenschauen als Showtheater choreografiert mit Oper, Jazz und Tanz, sowie Performances mit meinen Ideen, umgesetzt von Sängerinnen _ Models - u.a. aus der Bronx, DE, Niederlanden und Afrika.
Meine spezielle Modereise hörte auf, als fast fashion den Markt eroberte- und die Bedingungen für Frauen sich arg veränderten. Diesen Markt zu bedienen? Nein. Zudem starb mein Bruder 1997 durch einen Unfall und ich beschloss, nur noch meine Kunst zu leben - die Richtung zu ändern, denn wir haben nur ein Leben.
Eva María Horstick ArtEve.de
Kunstverein
Installation zur WM 2006
Meine kritische Installation zur Arbeit der Fifa...was damsls niemand wahrhaben wollte. Deshalb durfte ich das auf meine Einladungskarte nicht schreiben, was ich wollte. Freiheit der Kunst? NO. Das war eher ein Gefängnis...
Text und weitere Fotografien auf Anfrage
Eva-Maria Horstick
against human trafficking
JCC Manhatten NYC /Orga: Dr. Brooke Bryant 2008
Eva-Maria Horstick – Kunst durch Handeln
Eva-Maria Horstick spricht über ihre Kunst nicht durch Worte, sondern durch ihre Taten und Werke.
Sie flog mit 34 Schwarz-Weiß-Arbeiten im Gepäck nach New York, um mit ihrer Kunst gegen Menschenhandel Stellung zu beziehen – ohne Förderantrag, Auftrag oder Honorar.
Im Sommer 2002 reiste sie ins Kosovo und zeigte ihren Film „Station Prizren“, der sich mit der Arbeit der UN und dem Thema Menschenhandel auseinandersetzt, vor mehr als 120 Soldaten und einem General. Auch dies tat sie aus eigener Initiative und ohne Honorar – aus der Überzeugung heraus, dass Kunst dort wirksam werden kann, wo sie Menschen unmittelbar erreicht.
Horstick hat sich immer wieder gefragt: Was kann ich selbst tun, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen?
Statt auf finanzielle Mittel oder institutionelle Unterstützung zu warten, setzt sie ihre eigene Zeit, Energie und Möglichkeiten ein. Sie ist überzeugt, dass man mit Geld vieles erwerben kann – vielleicht sogar für einen Moment ein ruhiges Gewissen. Aber wirkliche Begegnung, Berührung und Veränderung lassen sich nicht kaufen.
Ihre Kunst ist deshalb nicht allein das entstandene Werk. Sie umfasst auch den Weg dorthin, die Entscheidung zu handeln und den direkten Kontakt mit Menschen.
Ihre Arbeiten sind Zeugnisse dessen, was ein einzelner Mensch aus eigener Überzeugung heraus tun kann.
English
Eva-Maria Horstick – Art through Action
Eva-Maria Horstick does not speak about her art through words, but through her actions and her works.
She travelled to New York carrying 34 black-and-white works in order to take a stand against human trafficking through her art — without a grant application, commission or fee.
In the summer of 2002, she travelled to Kosovo and presented her film “Station Prizren,” dealing with the work of the UN and the issue of human trafficking, to more than 120 soldiers and a general. She did this on her own initiative and without a fee, convinced that art can become effective where it reaches people directly.
Again and again, Horstick has asked herself: What can I do myself to make the world a little better?
Rather than waiting for financial support or institutional backing, she invests her own time, energy and possibilities. She believes that money can buy many things — perhaps even, for a moment, a quiet conscience. But genuine human encounter, emotional connection and change cannot be bought.
For this reason, her art is not only the work that is created. It also encompasses the journey, the decision to act and the direct encounter with people.
Her works bear witness to what one individual can do when guided by personal conviction.
Sönke C. Weiss , a Journalist, Photographer- was nominated for the Pulizer Award for " Butterflies of Uganda" in LA
- Writer, Director & Producer –
- Writer & Theatre Maker –
ich danke Sönke C. Weiss für seinen immerwährenden Einsatz für Menschenrechte in Afrika. Mit seinen Büchern der Aufklärung, was das Thema Kindersoldaten angeht, sowie seinen eindringlichen Texten, konnte er mein Werk fühlen. Merci. https://de.wikipedia.org/wiki/Sönke_C._Weiss
Das ist der Sinn von Kunst für mich.





